Umbau
des Löschgruppenfahrzeuges LF8/6 2008-2009
Durch
ständige Erweiterung der Ausrüstung und den damit nötigen Halterungen im
Fahrzeug wurden einige Umbauarbeiten in den Geräteräumen nötig. Die
Arbeiten wurden zum Großteil von den Kameraden in Eigenleistung
durchgeführt.
Damit auch für den Sicherungstrupp im Innenangriff eine
Feuerwehraxt zur Verfügung steht, wurde eine weitere angeschafft. Die
Halterung wurde vom Geräteraum G1 in den Mannschaftsraum verlegt, damit
sich der Angriffstrupp vollständig während der Fahrt ausrüsten kann und
die Axt nicht vergessen wird.
Da der alte Schnellangriff defekt und eine
Reparatur nicht sinnvoll war, wurde der C-Druckabgang der Pumpe von der
Firma Brandschutztechnik Müller in den unteren Teil des Gerätraumes
verlegt. Dort liegen zwei gekuppelte C-Schläuche in Buchten mit
angeschlossenem Strahlrohr. Wird der Schnellangriff benötigt, werden die
Schläuche ausgezogen und an die Festkupplung angeschlossen. Da die
Rollschläuche flexibler sind, als der formstabile
Schnellangriffschlauch, verliert man durch dieses Vorgehen keine Zeit.
Dieses System benötigt außerdem weniger Gewicht, als die Haspel mit
formstabilen Schnellangriffschlauch.
Die Schaumstrahlrohre wurden vom unteren
Teil des Geräteraumes in den oberen verlegt. Dadurch kann der vorhandene
Platz besser genutzt werden. Im mittleren Teil wurde Platz für einen
weiteren Reservekanister geschaffen.
Die Tauchpumpe steht nun im Gerätehaus und
wird bei entsprechenden Alarmstichwort zum Einsatzort mitgeführt. Der
frei gewordene Platz wird nun für den Transport der Unterlegehölzer
genutzt. Diese sind nun in einer Kiste gelagert und können so leichter
transportiert werden. Durch Verlegung der Feuerwehraxt in den
Mannschaftsraum wurde Platz geschaffen um die
Atemschutzüberwachungstafel, die Kennzeichnungsweste
Atemschutzüberwachung,sowie die Atemschutzholster für die beiden
Atemschutzgeräte im Geräteraum zu lagern. Das Scheinwerferstativ wurde
nach unten gesetzt. Dadurch wurde oben Platz gewonnen, um Lagerungen für
Teleskoprettungszylinder, Unterbauschiebeblöcke und Schwelleraufsatz
anzubringen. Die Geräte werden in Transportkisten gelagert.
Im Geräteraum G5 wurde über dem Rettungsatz
die Halterung für die Schuttmulde angebracht, da diese nicht mehr im
Geräteraum G1 gelagert werden kann.